Vorbestellungen nehmen wir bis Sonntag, den 4. Januar 2026 über das untenstehende Formular an. Die Abholung der vorbestellten Orangen ist am Donnerstag, den 5. Februar 2026 in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr am evangelischen Gemeindehaus (Kirchplatz 5–7) möglich. Ebenso werden kleinere Mengen vor Ort verkauft, solange der Vorrat reicht. Der Preis beträgt 18 € für 5 Kilogramm.
Bereits zum vierten Mal hat der CVJM in Kooperation mit der Jugend der Johanniter Weihnachtspäckchen für vom Krieg betroffene Kinder in Kinderheimen und Flüchtlingsunterkünften in der Ukraine gesammelt. 94 hübsch verpackte Päckchen gingen bereits im November von Lengerich auf die weite Reise in das zentrale Lager der Johanniter in Siret (Rumänien), um von dort mit LKW in Kinderheimen und Flüchtlingsunterkünften in der Ukraine verteilt zu werden.
Die harten Winter dort machten es notwendig, dass die Geschenke bereits frühzeitig auf den Weg gebracht wurden. Bis zur großen Bescherung werden die Päckchen dort zunächst einmal gut versteckt. Die Lengericher CVJMer hoffen, dass auch die von hier auf den Weg gebrachten Pakete viele Kinderaugen zum Leuchten bringen und ein wenig Freude in den Kriegsalltag der Kinder bringen.
Als christlichem Verein ist es uns wichtig, dass gerade die vom Krieg betroffenen Kinder nicht vergessen werden. Wir bedanken uns für jedes einzelne Paket und jede Spende, die bei uns abgegeben wurde!
Wer übrigens miterleben möchte, wie die liebevoll verpackten Geschenke ihre Adressaten erreichen und dort Freude bereiten, kann den Johannitern über Instragram „missionsiret“ folgen.
Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns wieder an der Weihnachtspäckchen-Aktion „Mission Siret“ für die Kinder in den ukrainischen Waisenhäusern, für die der Krieg mittlerweile leider Alltag geworden ist. Umso mehr gerät das Schicksal dieser Kinder in den Köpfen der Menschen etwas in Vergessenheit. Wir möchten den Kindern sehr gerne wenigstens zu Weihnachten wieder ein wenig Freude bereiten.
So sammeln wir ab sofort wieder Päckchen im Foyer des Evangelischen Gemeindehauses. Abgeben kann man die Päckchen immer zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros und zusätzlich am 13. und 14. November 2025 nachmittags von 15 bis 18 Uhr. Dann wird jemand aus unserem Mitarbeiterteam vor Ort sein und die Päckchen entgegennehmen.
Am 15. November werden die Pakete dann bei uns abgeholt und gehen über das Johanniter-Sammellager nach Siret (Rumänien) und von dort in die ukrainischen Waisenhäuser. Die Pakete werden extra früh versandt, damit sie vor dem Einsetzen des Schnees in der dortigen Region bereits in den Kinderheimen sind und werden dann passend zur Bescherung rausgeholt und ausgeteilt.
Im Dezember verkaufen wir bereits zum siebten Mal Orangen aus der großen Sammelbestellung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Wie in den vergangenen Jahren werden auch in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit wieder fair und ökologisch produzierte Orangen, ungespritzt und ungewachst verkauft:
am Mittwoch, den 10. Dezember 2025 in der Zeit von 14 bis 18 Uhr und
am Donnerstag, den 11. Dezember 2025 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr
am evangelischen Gemeindehaus (Am Kirchplatz 5–7). Da die Früchte unbehandelt sind, lässt sich auch die Schale mit verarbeiten, beispielsweise in heißem Früchte-Punsch oder leckerer englischer Orangenmarmelade.
Archivbild: Orangenverkauf im Februar 2022
Eine Vorbestellung ist bis einschließlich Sonntag, den 9. November notwendig. Dies kann entweder über das untenstehende Formular oder aber telefonisch bei Familie Groppe (Tel. +49 5481 83064) erfolgen. Kleinere Einheiten können auch im freien Verkauf erworben werden, solange der Vorrat reicht.
Hintergrund der Aktion „Süß statt bitter“
Mit der Orangen-Aktion „Süß statt bitter“ macht die Evangelische Kirche von Westfalen gemeinsam mit vielen anderen Organisationen auf unmenschliche Zustände und moderne Sklaverei bei der Obsternte in Süditalien aufmerksam. Die Orangen der Initiative „SOS Rosarno“ aus Kalabrien werden in Ostwestfalen, im Münsterland sowie auch am Niederrhein und in anderen Regionen verteilt und verkauft.
Die Orangenernte hat dort in der Winterzeit Hochkonjunktur. Die Erntehelfer – rund 2000 Wanderarbeiter und Geflüchtete – bekommen allerdings nur einen Hungerlohn: etwa 25 Euro für einen langen Tag knochenharter Arbeit. Zudem müssen sie im nasskalten Winter unter erbärmlichsten Bedingungen in Zelten, Containern und Hütten hausen.
Mit dem Verkauf wird die Arbeit des Vereins SOS Rosarno in Kalabrien unterstützt. Dieser zahlt den Bauern einen fairen Preis für ihre Früchte sowie einen Mindestlohn und Sozialversicherung für die Wanderarbeiter. Zudem wird mit dem Verkauf die Flüchtlingsarbeit von „Mediterranean Hope“ der Waldenser Kirche in Italien unterstützt, die mit den Mitteln aus der Orangenaktion eine menschenwürdige Unterkunft, warme Schlafsäcke und Jacken für die Wanderarbeiter finanziert.
Mitglieder des CVJM freuten sich über 106 weihnachtlich verpackte Päckchen für die „Mission Siret“ der Johanniter.Petra Telljohann und Dr. Norman Sinclair (3. und 4. von links) pflanzten eine Pilgerrose am Gemeindehaus.Quelle: Westfälische Nachrichten, 14. November 2024
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